Korrekturbeträge verändern die Jahresvorgabe


Solange sich nichts ändert an den Schulgebäuden, der Nutzung wie auch am Personalbestand, bleibt die Jahresvorgabe erhalten.
Tatsächlich finden i.d.R. aber häufig Änderungen statt: z.B. führt ein höherer Personalbestand zu einem höheren Wasserverbrauch, die Nutzung von mehr Klassenräumen zu einem höheren Stromverbrauch, oder die Ausweitung der Nutzungszeiten durch die Einführung des Ganztagsschulbetriebs zu höherem Heizenergieverbrauch. Hingegen führen technisch/bauliche Verbesserungen zu Minderverbräuchen, z.B. der Einbau neuer Fenster.

Beispiele für Korrekturbeträge:

Heizung: Änderungen bei: Fenster, Außenhülle, Heizkessel, Thermostatventile, neue Steuerung + Regelung; Abriss o. Zubau von Gebäuden, Nutzungsänderungen, Heizzeitverlängerung durch Ganztagsschulbetrieb
Strom: Klassenanzahl- und Nutzungsänderung, PCs, Drucker, Smartboards, Kopierer, Server, Switches, Hubs, Beleuchtungssanierung, Kücheneinrichtung
Wasser: Personenzahländerung, Technische Erneuerung

All diese verbrauchsrelevanten Veränderungen werden von uns mithilfe empirischer Daten bzw. unserem ingenieurtechnischen Knowhow bewertet: wir berechnen also, welche Bedeutung diese Änderungen für den Verbrauch der jeweiligen Schule haben. Diese berechneten „Korrekturbeträge“ ändern entsprechend die Jahresvorgabe.

Das gesamte Berechnungsverfahren für Korrekturbeträge, Jahresvorgaben und die Einspar- und Prämienberechnung ist transparent. Die Berechnungen werden explizit dargestellt, so dass die Ergebnisse nachvollziehbar sind.