Die Berechnung von Einsparungen und Prämien


EinspBerechnungZu Projektbeginn wird ein Startverbrauch ermittelt aus den Verbräuchen von max. 3 Vorjahren. Er dient als eine ursprüngliche Bemessungsgröße. In den folgenden Projektjahren ändert sich dieser Wert nur, wenn technisch/bauliche oder Nutzungsänderungen eine Anpassung erfordern. Schließlich soll die Schule ja keine höhere Prämie bekommen, weil der Einbau eines neuen Heizkessels zu Einsparungen geführt hat oder bestraft werden, weil die Umstellung auf Ganztagsbetrieb den Heizenergieverbrauch erhöht.

Die Verbrauchsentwicklung einer Schule wird – abgesehen vom Witterungseinfluss bei Heizenergie, den wir selbstverständlich herausrechnen (Witterungsbereinigung) – beeinflusst durch:

  1. baulich-technische Änderungen wie z.B. einen Fenstertausch,
  2. Nutzerzahl- u. Nutzungsänderungen wie z.B. die Einführung des Ganztagsbetriebs
  3. das Nutzerverhalten, wie z.B. die Gewohnheit, das Licht auszuschalten, wenn´s nicht gebraucht wird, oder auch nicht.

Die Effekte (Einsparungen o. Mehrverbrauch) von baulich-technischen Maßnahmen und Nutzungs- bzw. Nutzerzahländerungen können wir mithilfe unserer Datenbank berechnen.

Die Einsparungen, die allein durch aufmerksameres Verhalten erzielt werden, filtern wir folgendermaßen heraus:

Zieht man vom Verbrauch eines Jahres die – positiven wie negativen – Einsparungen (=Korrekturbeträge) ab, die durch technisch/bauliche und Nutzungsänderungen bewirkt wurden, so ergibt sich als Restbetrag eine verhaltensbedingte Einsparung o. ein verhaltensbedingter Mehrverbrauch.